Samstag, 13. Dezember 2014

Apple akzeptiert PayPal in seinem Online-Shop und bietet über PayPal Direct Ratenzahlungen an

Von Ralf Keuper

Das ist eine dieser Meldungen, an denen das Machtbeben, das sich derzeit im Banking vollzieht, zum Vorschein kommt. Wie Curved berichtet, akzeptiert Apple in den USA und Großbritannien PayPal als Bezahloption in seinem Online-Shop. Das mag auf den ersten Blick überraschen, da beide Unternehmen beim Mobile Payment direkte Konkurrenten sind. Allerdings scheint man bei Apple diesbezüglich pragmatisch zu denken. Wer immer für ordentlich Geschäft und Traffic in seinem Online-Shop sorgt, kommt in den Genuss einer bevorzugten Behandlung. Auch Google und Samsung kooperieren bereits mit PayPal, wie es in dem Artikel heisst. 

Google scheint die pragmatische Haltung von Apple wohl nicht ganz zu teilen. Weil Amazon mittlerweile einen eigenen App Store mit eigener Shopping-App eingeführt hat, beschloss Google, die Amazon App aus seinem Play Store zu entfernen

Die digitalen Ökosysteme beginnen, ihre Territorien abzustecken. 

Brisant für Banken an der Kooperation zwischen Apple und PayPal ist, dass den Kunden mit PayPal Direct die Möglichkeit eingeräumt wird, Rechnungen bis zu einer Laufzeit von 18 Monaten auf mehrere, flexible Raten zu verteilen. Apple verzichtet dabei zunächst auf die Berechnung von Zinsen ...

Sollte demnächst noch die Kooperation zwischen Alipay und Apple Pay auf dem chinesischen Markt Realität werden, die Verhandlungen dazu laufen schon seit einiger Zeit, ist das Machtbeben dann wirklich nicht mehr zu überhören. 

Weitere Informationen:

Apple Store now lets you buy items via PayPal

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