Freitag, 9. Januar 2015

Mobile Payments ohne Banken

Von Ralf Keuper

Spätestens sei der Einführung von Apple Pay ist die Wahrscheinlichkeit gestiegen, dass das Mobile Bezahlen künftig unter weitgehendem Ausschluss der Banken den Weg zu den Kunden findet. Auch das manager magazin warnt in dem Beitrag Wie Apple und Google das Bargeld abschaffen - und das Bankengeschäft stürmen, dass die Banken den direkten Draht zu den Kunden verlieren könnten, da sich Apple, Google & Co. dazwischen drängen. 

Die Sorge ist begründet.

Insbesondere Messaging-Dienste wie Snapchat, Instagram, Line und Kakao Talk, die z.T. mehrere hundert Millionen Nutzer zählen, verdrängen die Banken aus dem Blickfeld der neuen Kundengeneration. 

Neben Afrika ist Ostasien das Epizentrum für Mobile Payments, wofür nicht nur Line und Daum Kakao, sondern auch Alipay und Startups wie Match Move Pay stehen. 
In dieser Woche kündigten Rocket Internet und der philippinische Telekommunikationskonzern PLDT die Gründung eines Joint Venture für Mobile-First-Bezahllösungen an.

Der asiatische Markt sozusagen als Testfall für die Eroberung weiterer Märkte. Letztlich eine Frage der Skalierung. 

Weitere Informationen:

Mobile Payments auf Schiffsreise: Line, Braintree, Stripe & Co. besetzen die Kommandobrücke

Payments Business Will Bypass Banks, Says Adyen Boss

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