Freitag, 9. Januar 2015

Technologierisiken im Banking erreichen neue Stufe

Von Ralf Keuper

Mag sein, dass der Eindruck täuscht: Die Zahl der Meldungen, die von Sicherheitsproblemen bei Banken berichten, hat in letzter Zeit deutlich zugenommen. 
Ob es sich dabei jetzt wirklich um eine neue Dimension handelt, oder das Thema momentan in den Medien  schlicht erhöhte Aufmerksam genießt, vermag ich nicht abschließend zu beurteilen. Insofern ist die Wahrnehmung hier selektiv. 

Die Technologierisiken im Banking scheinen eine neue Stufe zu erreichen, was im Folgenden anhand verschiedener Meldungen der letzten Tage/Wochen verdeutlicht werden soll. Die Arten der Risiken und Bedrohungen sind vielfältiger Natur. 
Die "Kreativität" der Hacker scheint grenzenlos, wie u.a. aus dem Beitrag Anatomie moderner Sicherheitsbedrohungen hervorgeht. Daneben gibt der Beitrag einige Sicherheitstipps. 

Zu den genannten Risiken kommen noch die "gewöhnlichen" wie Systemausfälle hinzu, wie aktuell bei der Sainsbury's Bank und kürzlich bei der ZKB.

Wie gesagt: Ob es sich hierbei tatsächlich um eine neue Dimension handelt, bleibt abzuwarten. 

Eines ist aber schon jetzt so gut wie sicher: Das Thema Cyber Security wird für die Banken wie auch für die Kunden künftig noch wichtiger. Damit steigen die Erwartungen an die neuen Sicherheitsverfahren wie aus dem Bereich der Biometrie und "Big Data". Hier sind einige Innovationen und Lösungen zu erwarten. Das Thema Data Privacy wird ebenfalls die nächsten Jahre Banken, Händler und Kunden zunehmend beschäftigen.

Für FinTech-Startups aus dem Bereich Security tun sich hier ebenfalls neue Chancen auf. Beispiel dafür ist Socure Files

Ganz der Sicherheit verschrieben haben sich bereits seit einiger Zeit Kobil und Gemalto

Weitere Informationen:

Technologierisiken im Banking

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