Freitag, 24. Juli 2015

Data Privacy und Apple: Eine enge Beziehung?

Von Ralf Keuper

Apples Haltung zum Schutz personenbezogener Daten ist in letzter Zeit mehrfach lobend erwähnt worden. Jedoch erreichen einen in letzter Zeit Meldungen, die Zweifel aufkommen lassen, ob und inwieweit es Apple Ernst ist mit dem Datenschutz. 

Da wäre zum einen der Beitrag Synchrony Is First to Give Out Apple Pay Transaction Data. Demnach beabsichtigt Sychnchrony Financial, Transaktionsdaten von Apple Pay an Dritte weiter zu veräußern. 

Zum anderen verstört die Nachricht, dass Apple ein Patent für eine Lösung angemeldet hat, die es ermöglicht, de Nutzern Angebote auf Basis ihrer Kreditwürdigkeit anzubieten. Wie gesagt, es handelt sich dabei lediglich um ein Patent. Apple meldet kontinuierlich Patente an, von denen nur wenige in die Realisierung gehen. Es bleibt abzuwarten, ob, wann und in welcher Form das Patent zur Marktreife gebracht wird. 

Auf der anderen Seite gibt es aber auch Meldungen, die darauf hindeuten, dass es Apple mit dem Schutz personenbezogener Daten Ernst ist, wie in Former iAd exec leaves Apple, suggests company platform is held back by user data privacy policy. Demnach verlässt der Advertising Executive Winston Crawford die Apple-Tochter iAD, u.a. deshalb, da Apples Bestimmungen zum Schutz der personenbezogenen Daten der Nutzer seine Ansicht nach eine Weiterentwicklung der Werbeplattform iAd verhindere. 

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