Donnerstag, 28. April 2016

Payback startet offiziell seinen mobilen Bezahldienst: Erste Reaktionen positiv

Von Ralf Keuper

Payback hat vorgestern den offiziellen Startschuss für seinen mobilen Bezahldienst, auch Payback Pay genannt, gegeben. Das RatPack der FinTech-Branche hat seine Einschätzung dazu in Payback Pay: Wir das Bonusprogramm mobiles Bezahlen zum Mainstream machen? abgegeben. Der Tenor ist positiv. 

Maik Klotz hebt hervor:
Während die Mobile-Payment-Anbieter wie Vodafone & Co noch nach Mehrwerten suchen, macht Payback das einzig richtige: Erst der Mehrwert für den Kunden, dann den Zusatznutzen. Bonusprogramm, dann Payment. Das ganze Händlerübergreifend, zumindest in den Verticals, wo sich Payback bewegt. Damit ist Payback Pay vom Start weg das einzige relevante händlerübergreifende System in Deutschland, welches in einer App Bonusprogramm und Mobile Payment vereint.
In etwa das, was Starbucks schon seit einiger Zeit betreibt. 

Jochen Siegert kann sich einen kleinen Seitenhieb auf die heimische Bankenbranche nicht verkneifen, wenn er seine Beobachtungen auf dem EHI-Kongress in die Worte fasst: 
Nach “Apple” aka Payback zeigten VR-Bankenverband und Deutsche Telekom ihr “WAP”, also ihre komplexe, technikgetriebene, hochsichere Girocard Mobil-Lösung die “später dieses Jahr” im Pilotprojekt im Kassel kommt und nur für manche Android-Phones, in die man vorher eine neue Sim-Karte einführen muss. Der Kontrast konnte nicht größer sein: Technik-Nerdistan weit weg von massenmarktfähig vs purer Kundenfokus und sofort nutzbar für alle Millionen Payback-Kunden.
Im Hintergrund hat bei Payback Pay ein mir bis dato unbekanntes Fintech-Startup für die technologische Basis gesorgt: Gemeint ist die UMT AG. Das Unternehmen hat sich als White Labeling - Anbieter positioniert. In einem Interview mit Bankingnews erläutert CIO Erik Nagel die Unternehmensstrategie.

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